Details
ISBN/EAN: 978-3-518-12768-1
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Originaltitel:
The Hatred of Poetry
The Hatred of Poetry
Übersetzer:
Nikolaus Stingl
Nikolaus Stingl
Auflage:
1. Auflage 2021
1. Auflage 2021
Erschienen am:
20.04.2021
20.04.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
100 S.
100 S.
Format (T/L/B):
0.9 x 17.8 x 10.9 cm
0.9 x 17.8 x 10.9 cm
Hersteller:
Suhrkamp Verlag GmbH
info@suhrkamp.de
Torstr. 44
DE 10119 Berlin
Suhrkamp Verlag GmbH
info@suhrkamp.de
Torstr. 44
DE 10119 Berlin
Weitere Details
arrow_forward_ios
14,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 24 Stunden
Beschreibung
Die Lyrik wird heftig denunziert wie keine andere Kunstform sonst. Sogar die Dichter:innen selbst scheinen sie zu missbilligen 'Darin, dass sie Lyrik hassen, sind sich viel mehr Menschen einig, als sich darüber einigen können, was Lyrik überhaupt ist.', schreibt Ben Lerner. 'Ich mag sie auch nicht, habe aber mein Leben weitgehend um sie herum organisiert und empfinde das nicht als Widerspruch, weil Gedichte und der Hass auf die Lyrik für mich unentwirrbar miteinander verknüpft sind.' Auf welche Weise sie miteinander verknüpft sind, das wird hier in einem straffen Panorama skizziert. Ben Lerner nimmt die Argumente der größten Lyrikfeinde in Augenschein, er lässt die besten und die schlechtesten Dichter:innen zu Wort kommen und erschließt uns beiläufig neuartige Perspektiven auf die Werke von Keats, Dickinson, McGonagall, Whitman und etlichen anderen. Und dabei versucht er, den grundsätzlich ehrenwerten Anspruch im Kern eines jeden Gedichts zu veranschaulichen - an dem die wahrhaft guten und die sagenhaft schlechten letztlich gleichermaßen scheitern. Hassen wir die Lyrik, weil wir sie nicht verstehen? Oder hassen wir die Lyrik, weil sie Lyrik ist? Ben Lerner hat die originelle, aufschluss- und voltenreiche Verteidigung einer Gattung geschrieben, die seit 2500 Jahren inkriminiert wird.
Über Ben Lerner
Informationen zu Ben Lerner auf suhrkamp.de