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Punkt, Punkt, Komma, Strich

Die Zeichenstunde für Kinder

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783809415039
Sprache: Deutsch
Umfang: 144 S., durchgehend schwarzweiß illustriert
Format (T/L/B): 1.6 x 22.6 x 15.9 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Tausende von Anregungen für viele fantasievolle Kinderbilder: Vom Zeichnen einfacher lustiger Männchen bis hin zur Komposition ganzer Bilder. Zeichenspaß für kleine und größere Künstler. Ab 8 Jahren.

Leseprobe

Ich heiße Otto Ohrenweh. - Du denkst, so möchtest du nicht heißen. Ich aber bin stolz auf meinen Namen. Merkst du schon warum? Das sind meine zwei Anfangsbuchstaben. Siehst du es nicht? - Doch ich kann mit meinen beiden großen O noch viel Schöneres machen. Schau da: Zeig, ob du das auch fertig bringst! - Hier hast du noch Hüte nach der neuen Mode. Was fängst du an damit? Gelt, auch meine Männchen gefallen dir nicht übel? - Ein Männchen mach ich so: Erst füg ich frisch und froh zum großen O ein kleines o, vier Stecklein dann setz ich noch dran. - Schon ist es da! Was willst du mehr? Du siehst es ja, es freut sich sehr. Du lachst und denkst, das sei keine Kunst. - Sieh her, was mein Schwesterchen Olga machte: Gelt, eine nette Gesellschaft! - Wo fehlts? - Du weißt es? Gut, dann will ich dich noch schwerere Sachen lehren: Eine schöne Sache, das Turnen, nicht wahr! Aber aufpassen musst halt und auf deine Nase Obacht geben. - Kannst du jetzt auswendig Männchen zeichnen? - Dann schenk ihnen diese Sachen! Willst du mit deinen Männchen zur Abwechslung ausfahren? Schön, so lassen wir gleich Wagen und Schiffe kommen: Hast du auch schon Häuschen gezeichnet? - Nicht? Mein Häuschen bau ich nach eigenem Sinn. Ists auch nur gering, das Glück wohnt darin. Oder setzest du etwa den Kamin so auf wie mein Schwesterchen? Ein Zusammensetzspiel! Was kann man mit diesen Dingen machen? - Nimm Papier und Bleistift! Probieren geht über Studieren! Meine Männchen, warum steht ihr so traurig da? Das erste spricht: Wo sollen wir unser Gemüse pflanzen? Gibst du uns keinen Garten? - Da! Das zweite: Wo sollen wir Äpfel und Birnen pflücken? - Da! Das siebente: Gib mir ein Türmchen auf mein Haus mit einem silbernen Glöcklein darin! - Bist ein Hochmutsnärrchen! Warum willst du das? - Damit ich meinen Brüdern Tischzeit läuten kann. - Recht so. Da! Meine Männchen, sind alle eure Wünsche erfüllt? Unsere Schränke sind noch leer. Gibst du uns kein Geschirr, keine Geräte? - Es braucht viel, bis eine Aussteuer beisammen ist. Da! Meine Männchen, seid ihr noch nicht zufrieden? Nennt mir euren Kummer! - Wir sind so einsam. Wer will uns das Essen kochen? -Aha, da drückt euch der Schuh! - Wählt euch, jedes nach seinem Geschmack: Und am Sonntag gibts feines Essen und Dideldum. Alle Vettern und Basen kommen zum Schmaus, - die schlecken Töpf' und Teller aus. Und am Montag drauf sind Küch' und Keller leer. Die Weiblein rümpfen die Nasen, die Männlein machen Brummbär. Wollt ihr auch Kinder? - O ja, gib uns Kinderlein. Die machen uns wieder froh und lustig. Gib uns lauter brave! - Geht nicht. Sind mehr böse als brave. Muss alle losbringen. Wer mir zwei böse abnimmt, dem schenk ich ein braves dazu. - Meinetwegen. Leg gleich die Rute dazu. Seid ihr zufrieden jetzt, meine Männchen? - Brav hast du deine Sache gemacht. Wir sind zufrieden, sind glücklich, juhee!