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Buchtipps

In a tragic hunting accident on an Ojibwa reservation, the young boy Dusty is killed. Following old tribal traditions, Landreaux Iron, who fired the shot, sends his own son LaRose to live with Dusty’s family as compensation. In her 15th novel, Erdrich takes us once again to the realm of Native American life today, telling a moving tale of love, guilt and forgiveness.  

After decades of exile, the author returns to his homeland Libya and takes the reader on a journey through his family’s and his country’s history. His memoir is a loving testimony to his father and at the same time an intense account of the conflict in Libya and the whole region from Gaddafi’s takeover to the Arab Spring.

In einem Gymnasium in Bourg-en-Bresse wird ein Wettbewerb über Facebook ausgeschrieben, es geht um die Wahl der drei Königinnen der Würste – und das ist nicht als Kompliment gemeint. Malo - der Initiator dieses Wettbewerbs – spart nicht mit hämischen und verletzenden Worten, um die drei Siegerinnen zu beschreiben: dick, fett, hässlich ….. Mireille, die Gewinnerin der „Bronzenen Wurst“ ist schon zum dritten Mal dabei, sie ist in der gleichen Klasse wie Malo und war früher einmal sehr mit ihm befreundet.

Russland, in den letzten Jahren der Zarenzeit. Im Land herrschen große Armut, Willkür durch Soldaten und unvorstellbarer Reichtum beim Adel, der in prächtigen Palästen in St. Petersburg lebt und sich zum Zeitvertreib auch junge Wölfe hält. Werden diese Wölfe dann lästig oder gar gefährlich, kommen sie zu den Wildwolfern, das sind Menschen, die diese Wölfe wieder auswildern.

Weit im kalten Norden erzählt man sich von dem bösen Eismeerpiraten Weißhaupt, der von Insel zu Insel fährt und Kinder fängt, um sie in seinen Diamantenminen arbeiten zu lassen. Alle Einwohner rings um das Nordmeer kennen diese Erzählungen und die Kinder sehen sich sehr vor, nicht den Piraten in die Hände zu fallen. Eines Tages, als Siri mit ihrer kleinen Schwester Miki Beeren sucht, geschieht es aber doch. Miki wird von den Piraten gekidnappt und hilflos muss Siri zusehen, wie das Piratenschiff mit Miki davonfährt.

Auf der Insel Minelotte herrscht König Linus, ein eitler und böser Mann, der nichts lieber mag als Zuckerbrot. Und obwohl er eigentlich nichts anderes essen mag, holt er immer wieder einen seiner Untertanen zum Kochen in den Palast. Schmeckt ihm das Essen dann nicht, so wird der unglückliche Koch auf die Insel der weißen Felsen verbannt. Frauen und Männer landen dort und wenn sie Kinder auf Minelotte zurücklassen, so werden diese in Waisenhäuser gesteckt.

Die 14jährige Karanda und der 8jährige Solomon sollen zu neuen Pflegefamilien gebracht werden. Paul, der Betreuer der Kinder, fährt sie durch die australische Wüste Richtung Alice Spring, zu ihrem neuen Wohnort. Es ist Nacht, plötzlich taucht auf der Straße vor ihnen ein Känguruh auf und Paul, der durch Provokationen von Karanda abgelenkt wird, verreißt das Steuer und fährt gegen einen Baum – Paul ist tot.

Das ist die Geschichte von Sami und Scharif, die im Damaskus der 90iger Jahre aufwachsen und groß werden in einem Land, dass von einem Diktator beherrscht wird, der sein Volk in steter Angst, Unfreiheit und Abhängigkeit hält.

In einer Schule – irgendwo in Deutschland. Plötzlich kommt aus dem Lautsprecher die Durchsage, dass „ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem“ aufgetreten ist. Alle Schüler und Lehrer sollen sich sofort in ihren Klassenräumen einschließen. Mehr an Einführung in die Situation gibt es nicht, die Erzählung springt gleich in das unmittelbare Geschehen einer Klasse von 17jährigen Schülerinnen und Schülern.

"Ick möcht ma viel Jeld vadienen mit meinen Jedichten", davon träumten wohl (außer dem Zitatgeber Johannes Conrad) einige der Dichter im wunderschön gestalteten 387. Band der "Anderen Bibliothek". Da werden mit "eene meene ming mang, oogen Fleesch und Beene" und "Icke dette kieck mal, ja det waren Zeiten" Kindheiterinnerungen wachgerufen, werden von Alfred Kerr "zwei Frauen, fett wie Leberwürste" beim Flurgespräch belauscht, wird von Erika Brüning die Tatsache bedauert, "det se loofen muß", weil sie "een Rad, det se mal besessen, längst verfressen" hat,